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Europäische Lernpartnerschaft
European Women - Images of interaction
 
15.7. 2003
Besuch der deutschen Projektpartnerin in Tübingen
Tübinger Institut für Frauenpolitische Sozialforschung (tifs)
 


Programm:

Einführung in die Entstehungsgeschichte und Arbeitsbereiche des Instituts
Kennen lernen des Badenwürttembergischen Archivs zur Frauengeschichte (BAF)

Frauengeschichtlicher Stadtrundgang

Abschlussreflexion der Ulmer Projektgruppe zusammen mit Dr.Gerrit Kaschuba vom tifs
Rückblick auf das 1. Projektjahr
- Was waren die Arbeitsschwerpunkte?
- Haben wir die Projektziele erreicht?

Um eine Einschätzungen zum Wert von Europäischen Lernpartnerschaften aus Sicht der Teilnehmerinnen zu erhalten wurde abschießend folgende Aufgabe gestellt:
Stellt Euch vor es käme jetzt eine Journalistin in den Raum und würde Euch um ein Interview bitten:
“Sie haben an einer Europäischen Lernpartnerschaft teilgenommen. Haben sie davon profitiert? Würden sie die Teilnahme weiterempfehlen?“

Was würdet ihr antworten?

 

Statements von Teilnehmerinnen

- Die Teilnahme ist in jeder Hinsicht empfehlenswert, auch wenn anfangs noch keine konkreten Vorstellungen über die zukünftigen internationalen Begegnungen (persönlicher und medialer Art) herrschen. Das Verständnis für andere wächst, das Leben erfährt einige, vielleicht ungeahnte Bereicherungen.

- Ja, ich kann die Teilnahme weiterempfehlen, weil ich in diesem Jahr mir selbst sehr auf die Schliche kam, weil ich sehr schöne, interessante Erlebnisse und Begegnungen hatte mit Frauen aus anderen Ländern (Kulturen) und auch innerhalb unserer eigenen Gruppe, so was kann man/frau nicht nur lesen oder aus Berichten hören. Das Erleben und das Tun stand in diesem Projekt im Vordergrund.

- Die Teilnahme an der Lernpartnerschaft ist eine gute Möglichkeit, anhand persönlicher Begegnungen andere europäische Kulturen kennen zu lernen und so zu erfahren, welche Möglichkeiten Frauen verschiedener Schichten haben, ihre Wissens- und Bildungsmöglichkeiten zu erweitern.

- Es war eine gute Möglichkeit, Frauen aus anderen Ländern kennen zu lernen, deren Situation als Frau und Mutter zu erfahren und dadurch eine neue Sichtweise über mich und meine Situation zu gewinnen. Außerdem konnte ich mir einige neue Kompetenzen aneignen z.B. Fotographieren, Website, Bildbearbeitung, Teamarbeit.

- Es gibt jede Menge zu lernen – neue Medien benutzen und bedienen lernen, Sprachen, den Blick über den eigenen Tellerrand wagen und auch zurück auf sich selbst. Engagement ist hier Voraussetzung (sonst macht’s keinen Spaß!), Reflektion und Konfliktfähigkeit sind hier unerlässlich.

- Ich kann die Teilnahme jeder Frau empfehlen, die sich offen, tatendurstig und lernbereit in den einzelnen Kursen und in der Gruppe engagieren will. Von großem Vorteil ist das Beherrschen der englischen Sprache.

- Ich würde die Teilnahme weiterempfehlen, denn man kommt bei der Organisation, Durchführung und Nachbesprechung einer Reise sehr intensiv mit den anderen Teilnehmerinnen und den Frauen in anderen Ländern zusammen, viel intensiver als dies jemals bei irgendeinem theoretischen Kurs über andere Länder sein kann. Es ist die praktische Erprobung dessen, was man vorher theoretisch gelernt hat.

- Begegnungen mit Frauen, die ich sonst nie getroffen hätte. Staunen über die Verschiedenheit, das Unbekannte und Wiederfinden von Gemeinsamkeiten!